Mamma-Sonographie

Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs.

Mammasonographie – was ist das?

Bei einer Mammasonographie wird die weibliche Brust per Ultraschall untersucht. Dieses Verfahren ermöglicht die Untersuchung verschiedener Brust-Erkrankungen wie Tumore, Zysten oder Entzündungen. Außer der normalen Sonographie mit Schwarzweißbild-Befunddarstellung stehen uns auch weitere Verfahren zur Verfügung, die im Einzelfall wichtige Zusatzinformationen liefern können wie beispielsweise die Darstellung der Durchblutung (Duplexsonographie) und die Untersuchung der Gewebe-Härte (Elastographie).

Für wen ist eine Mammasonographie geeignet?

Bei Frauen über 40 Jahren wird meistens zuerst eine Mammographie durchgeführt, oft wird dann noch durch eine Sonographie ergänzt. Hierbei ist die Sonographie die Methode der Wahl: sie ist sehr hilfreich bei der Abklärung von Brustbeschwerden – beispielsweise tastbare Knoten, Schmerzen, Hautrötungen oder Brustwarzen-Ausfluss bei Frauen bis zum 40 Lebensjahr. Darüber hinaus wird die Sonographie auch bei Frauen ohne Beschwerden im Rahmen der Vorsorge eingesetzt.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Auf die Haut wird ein angewärmtes Kontaktgel aufgetragen. Dann werden die Brüste und die Achseln abschnittsweise mit einem speziellen Hochfrequenzschallkopf mit besonders hoher Auflösung abgetastet.

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Die Untersuchung ist in der Regel schmerzlos. Manchmal muss aber für eine optimale Bildqualität mit dem Schalkopf etwas Druck ausgeübt werden, was leichte, kurzzeitige Schmerzen auslösen kann. Nebenwirkungen der Ultraschalluntersuchung sind nicht bekannt.

Wer finanziert die Untersuchung?

Private Krankenversicherungen übernehmen normalerweise die Kosten. Bei Vorlage eines Überweisungsscheins und bei Beschwerden im Brustbereich ist die Untersuchung normale Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Rahmen der Vorsorge kann die Mammasonographie als Selbstzahlerleistung beansprucht werden. Die Kosten richten sich nach der Ärzte-Gebührenordnung.

Was sollten Sie zur Untersuchung mitbringen?

Falls vorhanden – bitte bringen sie Bilder und Befundberichte von auswärts durchgeführten Voruntersuchungen zum Termin mit (beispielsweise Kernspintomographie, Computertomographie, Röntgen, Ultraschall). Diese können bei der Befundung hilfreich sein.

Terminvergabe und Kontakt

Unser Empfangsteam hilft Ihnen bei allen organisatorischen Fragen schnell weiter. Gerne beantworten wir auch Ihre medizinischen Fragen – vor und nach der Untersuchung.

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