Sonographie (Ultraschall)

Schmerzfreie und komplikationslose Untersuchung der inneren Organe. 

Weitere Standorte für diese Untersuchung:


München:
Bauchorgane und Schilddrüse:
München Zentrum

Mamma-Sonographie:
​​​​​​​Schwabing
Prinzregentenplatz

Umland:
Mamma-Sonographie:
Fürstenfeldbruck

Allg. Sonographie:
Starnberg

Sonographische Untersuchungen/Ultraschall

In der Radiologie Herrsching bieten wir Untersuchungen mithilfe des Ultraschalls (Sonographie) – einem Verfahren, das gänzlich ohne Strahlenbelastung auskommt und dadurch sogar bei einer Schwangerschaft gefahrlos angewendet werden kann.

Das Prinzip der Sonographie beruht auf der Anwendung von Ultraschallwellen im nicht hörbaren Bereich. Der untersuchende Arzt erhält zweidimensionale Live-Bilder, die ihm über einen Monitor eine Vorstellung von Größe, Form und Struktur des untersuchten Bereiches vermitteln.

Unsere Praxis verfügt über drei Geräte mit Multifrequenz-Linear-Schallköpfen bis 13 MHz und Multifrequenz-Curved-Array-Schallkopf bis 5 MHz, Duplexsonographie, Dopplersonographie und Power-Doppler.

Die Ultraschall-Untersuchung benötigt einen erfahrenen Diagnostiker, da die Qualität der Untersuchungsergebnisse in starkem Maße vom untersuchenden Arzt abhängt.

  • Die Ultraschalltechnik funktioniert überall da gut, wo keine Knochen im Weg sind.
  • In der Leber können beispielsweise im Bereich der Krebsdiagnostik Lebermetastasen gut erkannt oder Zysten identifiziert werden.
  • Im Bereich der Halsweichteile, der Schilddrüse, der Niere sowie bei Gelenken ist die Sonographie sehr aussagekräftig.
  • Verwendet man einen speziellen Schallkopf, kann auch die Brust mit Ultraschall untersucht werden (Mammasonographie).
  • Besondere Vorteile bietet die Sonographie bei Punktionen zur Gewebeentnahme, da die korrekte Nadelposition in Echtzeit direkt visualisiert wird.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Der Patient wird entsprechend der darzustellenden Region gelagert. Der Arzt bringt ein Gel auf Wasserbasis auf den Schallkopf auf. Wird der Schallkopf ohne Gel auf die Haut gehalten, werden die Ultraschallwellen durch die Luft zwischen Schallkopf und Haut vollständig reflektiert. So würde der Arzt keine Ultraschallbilder erhalten. Durch die Bewegung und unterschiedliche Ankopplung des Schallkopfs auf der Haut kann der Arzt gewünschte Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen einsehen. Nach Abschluss der Untersuchung, die etwa fünf bis 15 Minuten dauert, kann das Gel abgewischt werden.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Für die Sonographie der meisten bei uns untersuchten Körperregionen ist keine Vorbereitung notwendig.

Wir sind für Sie da.

An unseren Standorten sorgt unser freundliches und kompetentes Ärzte- und Assistententeam für einen schnellen und reibungslosen Ablauf dieser völlig schmerzlosen Routineuntersuchung – wir freuen uns auf Sie!

Hinweise zur Untersuchung

  • kein Einsatz von Röntgenstrahlen
  • sichtgestützte Punktion bei den Untersuchungen der Brust und der Schilddrüse

Die meisten Untersuchungen finden im Liegen statt, manche Untersuchungen werden auch im Sitzen durchgeführt.

Der Schallkopf wird über den zu untersuchenden Körperabschnitt bewegt. Anschließend wird der Bereich aus verschiedenen Richtungen und Positionen begutachtet. Auf einem Bildschirm lassen sich so die Organe zeitgleich darstellen. Der Arzt kann Bilder über einen Videoprinter ausdrucken und digital in unserem Bildarchivierungssystem speichern.

Zwischen Schallkopf und Haut darf sich keine Luft befinden, da die Schallwellen sonst nicht in den Körper eindringen können. Um ein störungsfreies Bild zu erhalten, wird deshalb ein neutrales Gel als Kontaktmedium auf Haut und Schallkopf aufgebracht.

Nach der Untersuchung besprechen wir mit Ihnen gemeinsam das Ergebnis und beraten Sie ggf. über weitere Maßnahmen. Sie bekommen die Bilder gleich mit. Der eigentliche Befund wird direkt an den überweisenden Kollegen gefaxt.

Bei Untersuchungen im Bauchraum wird die Bildqualität durch Luft und den Darminhalt stark beeinträchtigt. Deshalb sollten Sie am Tag vor der Untersuchung keine blähenden Speisen (Hülsenfrüchte, Gemüse, Salat, Sauerkraut) zu sich nehmen. Die Untersuchung soll möglichst nüchtern durchgeführt werden. Am Tag der Untersuchung sollten Sie deshalb bis zur Sonographie auf Nahrung oder Flüssigkeit ganz verzichten.

Bei Untersuchungen anderer Körperregionen wie Hals, Brustdrüse oder Bindegewebe sind keine Besonderheiten zu beachten.

Welche Organe können untersucht werden?

Mit Hilfe der Sonographie lässt sich einfach und völlig schmerzlos die Struktur verschiedener Organe und Körperregionen untersuchen.
Die Sonographie wird in unseren Praxen hauptsächlich eingesetzt:

  • für die Beurteilung der Organe im  Ober- und Unterbauch
  • zur Untersuchung des Halses einschließlich der Schilddrüse
  • zur Untersuchung der weiblichen Brust

Auch zur Darstellung von vergrößerten Lymphknoten, zur Untersuchung von Weichteilen (Muskeln und Bänder) und Gelenkstrukturen sowie zur Untersuchung von Blutgefäßen ist die Sonographie ein wertvolles bildgebendes Verfahren.

Die Sonographie eignet sich nicht für die Untersuchung von luftgefüllten Organen, wie der Lunge oder des Magen-Darm-Traktes. Dagegen können mit Flüssigkeit gefüllte Organe, wie die Gallenblase, durch Ultraschall gut dargestellt werden.

Angeboten werden sonographische Untersuchungen:

  • der Bauchorgane
  • der Brust
  • der Schilddrüse
  • des Bewegungsapparates und der Weichteile

Die Oberbauchsonographie dient zur Abklärung verschiedener Erkrankungen:

  • Unklare Oberbauchbeschwerden
  • Leber: zum Beispiel Fettleber oder Zysten
  • Gallenblase: zum Beispiel Gallenblasen- / Gallengangssteine, Gallenblasenpolypen
  • Bauchspeicheldrüse (Pankreas): zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Milz: zum Beispiel Milzvergrößerung
  • Aorta (große Bauchschlagader): zum Beispiel Aortenaneurysma
  • Niere: zum Beispiel Harnstauung, Nierensteine
  • Lymphknoten: zum Beispiel Vergrößerungen

Die Schilddrüsensonographie wird eingesetzt zur:

  • Größenbestimmung der Schilddrüse
  • Untersuchung von Knoten in der Schilddrüse
  • Abklärung bei Funktionsstörungen der Schilddrüse
  • Kontrolle nach einer Schilddrüsenoperation oder Radiojodtherapie
  • Kontrolle nach einer Schilddrüsenhormontherapie oder Jodidtherapie

Die Brust wird in der medizinischen Fachsprache auch als „Mamma“ bezeichnet. Deshalb heißt die Ultraschalluntersuchung der Brust auch „Mammasonographie“.

Die Mammasonographie wird eingesetzt zur:

  • Unterscheidung von Zysten und Knoten
  • Untersuchung von Knoten (gutartige oder bösartige Kriterien)
  • Diagnostik von Brustkrebs in dichtem Brustdrüsengewebe, das mit der Mammographie schwierig zu untersuchen ist
  • Bestätigung eines in der Mammographie gefundenen, verdächtigen Befundes
  • Diagnose von Knoten bei jungen Frauen

 

Terminvergabe und Kontakt

Unser Empfangsteam hilft Ihnen bei allen organisatorischen Fragen schnell weiter. Gerne beantworten wir auch Ihre medizinischen Fragen – vor und nach der Untersuchung.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung: per Telefon, über die Online-Terminvereinbarung oder für Fragen über unser Kontaktformular.

*Für die Online-Terminbuchung nutzen wir einen Dienst der Firma Doctolib GmbH, Berlin.

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